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Cap de Formentor – atemberaubende Steilküste

Karte vom Cap de FormentorFormentor ist eine spektakulär geformte Landzunge, die von Port de Pollença in nordöstliche Richtung ins Meer ragt und am nördlichsten Punkt Mallorcas, dem Cap de Formentor endet.
Ich liebe die Fahrt zum Cap, denn die Ausblicke auf die steil ins Meer ragenden Felswände lassen jedes Mal aufs Neue meinen Atem stocken. Das allererste Mal war ich 2002 am Cap de Formentor und zwar mit dem Fahrrad. Das würde ich heute wohl nicht mehr wagen, aber man weiß ja nie. Die atemberaubende Steilküste von Formentor liegt an ihrem höchsten Punkt übrigens 384 Meter über dem Meeresspiegel.

Cap de Formentor auf Mallorca

Anfahrt zum Cap de Formentor

Erreichen kannst Du den Treffpunkt der Winde, wie die Halbinsel Formentor auch genannt wird, nur über die rund 13,5 km lange Straße, die von Port de Pollença aus in zahlreichen Serpentinen bis zum Leuchtturm führt. Diese Straße schlängelt sich direkt an den Steilhängen entlang und bietet dir so schon bei der Anfahrt einen unvergleichlichen Ausblick auf die wilde Gebirgslandschaft.
Ein Nachteil ist, dass insbesondere in der Hochsaison die Strecke sehr stark befahren wird. Deswegen ist auch Vorsicht geboten, wenn man sich die Serpentinen entlang schlängelt. Auf Grund der hohen Fahrzeugdichte können auch die zahlreichen Parkplätze zeitweise knapp werden. Insbesondere am Ende der Strecke kann es sich schon mal stauen. Ich empfehle dir deswegen auch hier wieder einen Urlaub in der Nebensaison, also von Oktober bis April. Es ist einfach tausend Mal schöner Mallorca in aller Ruhe und ohne große Touristenströme zu erkunden.
Auch für Radfahrer ist die Straße von Port de Pollensa zum Cap de Formentor geeignet. Allerdings sollte man schon bestens trainiert sein, ein gutes Fahrrad besitzen und möglichst die Hochsaison meiden.


Sehenswertes auf der Halbinsel Formentor

Entlang der Route gibt es mehrere Aussichtspunkte mit Parkmöglichkeiten. Der beeindruckendste ist wohl der „Mirador de Sa Creueta“. Ein Fußweg führt dich bis zum äußersten Punkt der 232 m hohen Klippe, von wo aus unter anderem der aus dem Meer ragende Felsen „Illot del Colomer“ zu sehen ist. Der Rundblick ist schlichtweg atemberaubend. Im Westen siehst du die raue Silhouette der nördlichen Küste Formentors, im Süden die Bucht von Pollença und dahinter die Bucht von Alcúdia.
Von hier aus führt auch eine kleinere Seitenstraße den Hügel hinauf zum Wachtturm „Talaia d’Albercuix“, der im 16. Jahrhundert gebaut wurde, um Piraten zu erspähen. Über eine Leiter gelangt man auf die Aussichtsplattform des Turms, wobei man dabei jedoch den unangenehmen Geruch im Turminneren in Kauf nehmen muss.

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Cala Formentor - Strand
Ein Halt lohnt sich ebenfalls an der Cala Formentor, an der die Straße vorbeiführt. Die hübsche Bucht ist schmal, dafür 850m lang. Der Sandstrand ist im Hintergrund von Kiefern gesäumt, die mir Schatten spenden. Die Sicht auf die Berge vermitteln mir das Gefühl von Abgeschiedenheit, trotz vieler anderer Touristen, die den Weg zum Strand gefunden haben. Das Wasser ist sehr ruhig, da wir uns hier in einer kleineren Bucht innerhalb der Bucht von Pollença befinden. Man kann hier also auch perfekt mit kleinen Kindern baden gehen. Ein kleiner Wermutstropfen sind die hohen Preise: die Parkgebühren sind mit 10 Euro total überzogen und im Restaurant kostet eine simple Pizza 19 Euro.

Cala Formentor mit Tretboot

Alternativ bietet sich für ein erfrischendes Bad im Meer die einfache Wanderung zur „Cala de Bóquer“ an, eine kleine Bucht an der Nordküste, welche man ab Port de Pollença nach 3,5 km auf dem Camí de Cala Bóquer erreicht.



Erkunde den altehrwürdigen Far de Formentor am Cap

Das Top Highlight bei deinem Ausflug ist mit Sicherheit der alte Leuchtturm, der auch heute noch in Betrieb ist. Er thront auf 300 m über dem Meer an der Steilküste und stellt das Ende der Halbinsel, das Cap de Formentor, dar. Besonders in der Hochsaison ist hier sehr viel los und das Warten auf einen Parkplatz kann zur Geduldsprobe werden.

Rund 200 Arbeiter haben unter schwierigsten Bedingungen von 1860 bis 1862 an diesem heute so einmaligen Bauwerk gearbeitet. Eröffnet und eingeweiht 1863 arbeitete der Leuchtturm am Cap de Formentor zunächst mit zu damaliger Zeit üblichen System aus Spiegellinsenobjektiven, welches ein Permanentlicht abstrahlte und aller 30 Sekunden aufblitzte. Seit der Leuchtturm im Jahre 1967 elektrifiziert wurde, kehren alle 20 Sekunden vier Blitze wieder, die Schiffen und Flugzeugen das entsprechende Signal senden.
Das Basishaus des Far de Formentor, wie der Leuchtturm offiziell genannt wird, wurde auf einer planierten Kuppe errichtet, welches von einer umlaufenden Terrasse umgeben ist, auf welche man über mehrere Treppen Zugang erhält. Hier findest du auch ein Bistro, allerdings mit unverschämten Preisen.

Geführte Touren nach Formentor

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Anja

Ich bin Anja und liebe Mallorca seit dem allerersten Moment auf der Insel im Jahr 2002. Damals erkundete ich bei einer zweiwöchigen Radtour alle bekannten und unbekannten Ecken.

Seit Anfang April 2016 wohne ich nun auf dieser wunderschönen Insel und entdecke immer wieder tolle Orte, Restaurants oder Läden.

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2 Comments
  • Hallo Anja,

    das ist ein wunderbarer Bericht.
    Wir haben es schon zweimal versucht, das Cap Formentor anzufahren, sind aber jedes Mal nur bis zu dem Aussichtspunkt auf der Steilküste gekommen.
    Gestern habe ich unseren nächsten Mallorca-Urlaub für Juni 2017 gebucht. Vielleicht klappt es ja diesmal 🙂

  • Hallo Barbara und Anja
    Freue mich immer über die Berichte von Euch. Werde mit meiner Frau im Oktober 11 Tage in Alcudia sein und werden einige Touren von Euch abarbeiten.
    Gruß und Danke Wolfgang

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Anja auf Mallorca

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