Sa Coma

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Lage

Südlich des an der Ostküste Mallorcas gelegenen Naturschutzgebietes Punta de N'Amer, reiht sich das Städtchen Sa Coma in die Kette der dortigen strandnahen Touristenorte mit ein.
Über Portocristo oder Son Servera lässt sich dieser etwas abgelegene Ort mit dem Auto recht gut erreichen. Auch bieten Busverbindungen oder ein Minizug eine gute Pendelmöglichkeit zwischen den verschiedenen Ferienzielen dieser Region.

Sehenswürdigkeiten

Ein Stadtbummel entlang der Strandpromenade in der 2400 Einwohner zählenden Stadt ist zwar eine nette Idee, könnte aber recht schnell langweilig werden, denn direkt in Sa Camo sind Sehenswürdigkeiten eher rar gesät. Hotels und Villen bestimmen wie auch in anderen Orten der Insel das für Mallorcas Touristenzentren typische Stadtbild.

Freizeit & Ausflüge

Klein aber fein. So könnte man den etwa 890 Meter langen Sandstrand vor Sa Coma bezeichnen. Durch sein seichtes Gefälle und die gute Wasserqualität sind die Bademöglichkeiten sehr kinder- und familienfreundlich. Außer einigen Bars und Diskotheken bietet der Ort allerdings nicht allzuviel an Abwechslung, dafür aber umso mehr interessante Ausflugsziele in der Umgebung.
Die nördlich der Stadt gelegene Halbinsel mit Naturschutzpark eignet sich gut für eine kleine Wandertour mit anschließender Besichtigung des dortigen Castells de N'Amer, welches heute seine Funktion als Museum und Aussichtspunkt erfüllt. Gleich westlich des Gebietes befindet sich ein Safari Park, das Reserva Africa, hier kann man mit dem eigenen Auto oder per Bahn der Tierwelt Afrikas etwas näher kommen.
Wenn es mal zu warm werden sollte, könnte sich eine Besichtigung der Tropfsteinhöhle in der Nähe von Portocristo als angenehme Abkühlung erweisen. Als Drachenhöhlen (Cuevas del Drach) wird dieses unterirdische System aus Kammern und Gängen bezeichnet. Es erstreckt sich über eine Länge von 1700m und beherbergt dem Llac Martel, Europas größten unterirdischen See.

Auch hat die mallorquinische Geschichte der Bronzezeit hier deutliche Spuren hinterlassen.
Das aus Steinblöcken in konischer Form errichtete Talayot Na Pol, ein Überbleibsel der auf Mallorca ansässigen Kultur aus dem 1. und 2. Jahrtausend vor unserer Zeit befindet sich in der Nähe des Safariparks nördlich der Stadt. Gleich ein ganzes Dorf aus dieser Epoche lässt sich in S'Illot, einen Katzensprung entfernt, begutachten.

Feste

Die Fiestas Patronales de Santa Maria de Sa Coma, der Schutzpatronin der Stadt, finden um den 16. September statt. Um das letzte Septemberwochenende sorgen die Fiestas del Turista in S’Illot sowie in Cala Millor und Sa Coma für Unterhaltung. Neben Sport- und Tanzeinlagen schließt das Fest, und damit auch die Saison, mit einem groß angelegten Strandfeuerwerk ab.

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