Cala Rajada
Zu Deutsch hieße dieser Ort wohl in etwa soviel wie Rochenbucht. Der Name ist auf die früher große Bedeutung der Fischgründe bei Cala Rajada für den Rochenfang zurückzuführen. Auch Langusten wurden und werden hier noch angelandet. Die Fänge sind insgesamt wegen der starken Befischung jedoch zurückgegangen.
Die kleine Stadt liegt nicht weit entfernt von Artá am nördlichen Ausläufer der Serres de Llevant.
Im Gegensatz zu vielen anderen Orten auf Mallorca, die im Übermaße touristisch erschlossenen wurden, ist Cala Rajada noch der gewisse Charme eines ursprünglichen Fischereihafens erhalten geblieben. Und dies trotz der vielen, vor allem deutschen Urlauber, die wohl gerade wegen des besonderen Flairs gerne nach Cala Rajada kommen.
Nahe dem Stadtkern finden sich qualitativ gute Hotels. Neben dem sehenswerten Hafen für Fischkutter und Yachten mit der belebten Uferpromenade gibt es auch gute Badestrände vor allem nördlich der Stadt. Auch für den Wassersport gibt es viele Angebote wie Bootsverleihe, Tauch- und Segelschule und Wasserskifahren. Auch ein Golfclub befindet sich in der Nähe.
Cap de Capdepera
Ein Ausflug zum nahe gelegenen Cap de Capdepera (ca. 2 km entfernt) ist unbedingt zu empfehlen. Dort befindet sich ein kleiner Leuchtturm (Faro) und man hat einen ausgezeichneten Blick über Cala Rajada und weit über das Meer fast bis zur Nachbarinsel Menorca.
Capdepera
Wenige Kilometer Richtung Osten liegt das kleine Bergstädtchen Capdepera. Über ihm thront eine der ältesten noch erhaltene Burganlagen Mallorcas. Nach einer Besichtigung der Festung kann man auf dem kleinen Marktplatz bei einem typisch spanischen Menü entspannen. Mittwochs findet hier ein Wochenmarkt statt.

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29. Juli 2010 - 9:30




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